Aktuell

An der Generalversammlung vom 21. März 2013 in Baden, wurde Frau Dr. Elisabeth Ruh, Physikerin, zur neuen FFE Präsidentin gewählt. Die neue Präsidentin ist der festen Überzeugung, dass es FFE wegen der oft sehr unsachlich und emotional geführten Diskussion rund um die Energiewende mehr denn je braucht.

FFE stellen in Frage, ob die Energiestrategie 2050 wie vorgelegt umsetzbar ist. Die Zielvorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien sind äusserst ambitiös und aus Sicht der FFE kaum realistisch. Ausserdem können mit der ersten Etappe die vom Bundesrat definierten Ziele bis 2050 nur zur Hälfte erreicht werden, Hinweise, wie die zweite Etappe angegangen werden soll, fehlen in der Energiestrategie 2050 gänzlich.

Über 70 Personen haben am 22. September 2012 in der Messe Zürich das dreissigjährige Bestehen der Frauen für Energie (FFE) gefeiert. Energieministerin Doris Leuthard hielt die Jubiläumsansprache, in der sie den vom Bundesrat beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie verteidigte. In der anschliessenden Diskussion sowie in den Referaten der Präsidentin Esther Egger und der Gründungspräsidentin der FFE, Irene Aegerter, wurden hingegen kritische Töne an der Energiestrategie 2050 geäussert.

Bis 2050 muss das gesamte Energiesystem der Schweiz umgebaut werden. Deshalb hat der Bundesrat im April 2012 ein erstes Massnahmenpaket vorgelegt. FFE haben mit Prof. Dr. Silvio Borner, dem emeritierten Basler Ökonomieprofessor, über die Auswirkungen der Energiestrategie von Bundesrat und Parlament auf die Gesellschaft und das Klima gesprochen.

Anfang März 2012 hat der Branchendachverband der schweizerischen Elektrizitätsbranche VSE die „Nachfrageuntersuchung – Vorschau 2012“ veröffentlicht. Diese dient der Branche u.a. als Grundlage für die Gestaltung der künftigen Stromproduktion. FFE wollten wissen, wie sparsam die Schweizer Bevölkerung beim Stromkonsum ist? Wo noch Potenzial – ohne Komforteinbussen – besteht? Und ob die Energiewende in Anbetracht des stetig steigenden Strombedarfs und unter gleichzeitiger Beachtung der Klimaziele überhaupt zu schaffen ist?

Welches waren die Auswahlkriterien für die Standortwahl? Welche Partizipationsmöglichkeiten haben die Standortregionen? Und wie geht es nun weiter? Interview mit Thomas Fries, Ressortleiter Ingenieurwesen der Nagra

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